Välkommen åter

Diese zwei Wörtchen stehen in Schweden fast überall dort, wo man etwas verlässt und heißt so viel wie: „wir freuen uns auf Sie, wenn Sie wiederkommen!“. Genau so fühlt es sich an, bei diesem schönen Sommerwetter wieder in diesem freundlichen Land zu sein.
Die Anreise verlief dank bester Planung unspektakulär, ohne Hektik und wie geplant. Wir kamen zwar sehr spät mit dem Flieger in Stockholm-Arlanda an, aber ich hatte ein Zimmer im Flughafen-Hotel gebucht, so musste man nach erfolgreichem Abgreifen des eigenen Rucksacks nur zweimal umfallen, um ins komfortable Bett zu fallen. Aussicht auf Terminals und Flughafenhalle inklusive.
Das Frühstück dann in gewohnter Schweden-Qualität: die Auswahl riesengroß. Minutenlang bewundernd konnte ich mich kaum entscheiden, womit anzufangen wäre. OK, schlussendlich wurde ich satt.
Ein kurzer Stressmoment entstand, als ich kurz vor Abfahrt unseres Zuges feststellte, dass man vermutlich eine Reservation benötigen würde. So war es denn auch, aber auch das letztlich kein Problem und um zehn Uhr bestiegen wir den sehr komfortablen und geräumigen Schnellzug, der uns nach Mora bringen sollte.
20130727-212156.jpg
Mora ist bekannt als Hauptort des Vasalaufs, dem wintersportlichen Großereignis in Schweden überhaupt. Hier begeben sich Zehntausende auf eine 90 km lange Langlaufstrecke und der Winterwald wird zur zur Blaubeersuppen-Partymeile. In Mora ist das Ziel, und ganz Schweden ist dann dort. Der Rest des Jahres verläuft für Mora dann eher beschaulich, man hat einen ganz netten Tourismus, von Siljansee und traditionellen Midsommar-Brauchtum getrieben. Es gibt eine ‚Einkaufsmeile‘, die allerdings mit wenigen Schritten abgearbeitet ist, aber im wesentlichen diese zog uns doch relativ frühzeitig an.
Da wir die nächsten zwei Tage im Zug verbringen werden, haben wir keine Möglichkeit mehr, vor unserer Wanderung etwas einzukaufen. Vermutlich hätten wir zwar genug dabei, aber man denkt ja immer, man kommt um, wenn man nicht dies oder jenes noch…

20130727-212447.jpg
Die wunderhübsche ‚Kaffeestugan‘ suchten wir natürlich auch wieder auf. Ein hübscher Garten, in dem man vereint mit anderen schwedischen Kaffeesüchtigen (also quasi alle Schweden erwachsenen Alters) gemütlich sein koffeinhaltiges Heißgetränk zusammen mit einer Zimtschnecke einnehmen kann. Und wenn das Wetter mal nicht so toll ist, hat dieses Kaffee noch ein Räumchen und noch ein Räumchen und man weiß gar nicht wie viele behaglich eingerichtete Zimmerchen sich noch irgendwo verstecken. Ein wunderbares Exemplar schwedischer Kaffeehauskultur, die auch zu dem gehört, was dieses Land sehr besuchenswert macht.

Advertisements

Ein Gedanke zu „Välkommen åter

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s