Wieder unterwegsen!

Sontheim – Staustufe 18 bei Kaufering – Landsberg/Lech

Uuuh, Corona. Immer noch alle Hotels geschlossen. Aber wir hatten den Mai auserkoren, um unsere geliebte Reisetätigkeit wieder aufzunehmen. Die Idee, einen Campervan zu mieten, war schon im vergangenen Jahr geboren worden – ist diese Möglichkeit zu reisen doch momentan in aller Munde. Ich hatte einen Wohnmobilverleiher gleich bei uns um die Ecke ausgemacht, der auch noch ein nicht zu bulliges Modell für unsere gewünschte Woche im Angebot hatte – klick und gebucht.

Die Übergabe bei Frank war sehr nett und unkompliziert. Alles wurde uns Newbies haarklein erklärt, sodass wir unbesorgt starten konnten. Zuhause musste natürlich alles in die Luken und Schränkchen verstaut werden und die Fahrräder an das Fahrzeug geschnallt werden, was definitiv länger dauert als zwei Fahrradtaschen zu packen. Aber gegen 15:00 war dann alles beisammen und wir konnten losfahren.

Wir fuhren gen Osten ins Bayrische. Hier möchten wir in den nächsten Tagen ein paar Spots erkunden, die wie zuvor noch nicht besucht hatten. Augsburg, das Altmühltal und Bamberg, so der grobe Plan. Aber vor dem groben Plan regte sich ein feines Hüngerchen. Das wir mit mitgebrachten süßen Stückchen aus Eriskirch in Sontheim mit einem ToGo-Kaffee aus dem Nahkauf vor dem sehr verlassen wirkenden Bahnhofsgebäude stillten. Immerhin netter als ein Autobahn – McDonalds-Parkplatz-Ambiente.

In Sontheim am Bahnhof. Platz ohne Ende.

Das erste Ziel sollte im Landkreis Landsberg liegen, hat dieser doch schon eine Inzidenz von unter 50 und offene Biergärten. Von dort wollen wir am Folgetag per Rad nach Augsburg. Ich hatte zuvor schon alle möglichen Karten und Quellen studiert, sodass wir nach der Abfahrt von der Autobahn schnell einen Parkplatz an einer der Staustufen des Lechs fanden. Campen ist zwar verboten, wir lassen aber brav alles im Auto und parken sozusagen nur. Mit uns drin halt, aber das ist ja nicht verboten.

Landsberg lebt!

Wir kamen um kurz nach fünf an diesem Platz an und packten gleich die Fahrräder vom Auto, um bei schönstem Sonnenschein noch etwas Bewegung zu haben. Die knapp 10 km nach Landsberg verliefen auf schönstem ruhigen Naturpfad immer am Lech entlang. Und Landsberg selbst ist ein sehr hübsches Städtchen. Darüber hinaus war hier tatsächliches Leben zu spüren: Leute saßen auf Tischen vor Restaurants und tranken, aßen und hatten offensichtlich Spaß. Wie sich das nach einem halben Jahr Corona-Fernsehabend-Einöde wieder anfühlte – begeisternd!

Lechstaustufe 18.

Auf dem Rückweg hatte ich schon imVorfeld das Gasthaus zur Brücke in Kaufering ausgemacht – und tatsächlich, auch die hatten ihren Biergarten offen. Das erste frisch gezapfte Bier 2021. Und zum ersten Mal weder ToGo vom Döner oder Chinesen, sondern liebevoll zubereitetes Essen von freundlichen Menschen auf Tellern zum Tisch gebracht. Wie klein die Ansprüche in diesen seltsamen Zeiten doch werden.

Ein echter geöffneter Biergarten. Sensationell.

Schnell waren wir wieder auf unserem Parkplatz, tätigten noch ein paar Spazierschritte rund um den schönen kleinen Stausee und bezogen dann unser Rolling Home. Putzig eng und kuschlig, aber für uns mehr als ausreichend!

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2 Gedanken zu „Wieder unterwegsen!

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