Rein in die Stadt, raus aus der Stadt

Griebnitzsee – Wannsee – Kladow (Fähre) – Spandau – Hennigsdorf – Oranienburg – Liebenwalde 83 km (5 per Fähre)

Oh je, Regen! Frühmorgens hatte es tatsächlich einen Guss gelassen, sodass die wunderschön am Griebnitzsee gelegene Hotelterrasse ganz nass war und wir drinnen frühstückten. Das Wetter machte aber nicht ernst und wollte wohl nur ein wenig spielen. Bei Abfahrt kam ordnungsgemäß die Sonne heraus und die wenigen Kilometer bis zum Fähreanleger in Wannsee waren schon wieder einigermaßen schweißtreibend.

Hier nahmen wir erst mal die Fähre auf die ruhigere Ostseite des Wannsees. Ein kleines Bötchen, mit klarer Linie wurden die Fahrradfahrer vom Käptn angewiesen, wie zu verfahren sei. Swen durfte als erster aufs Boot und seinen Wolf unter skeptischen Blicken des Bootschefs verstauen. Aber oh je – der Spiegel verhakte sich, löste sich von seinem Kugelgelenk und fiel in den Wannsee.

Rettungsaktion für den Rückspiegel.

Zum Glück schwamm er. Und mit vereinten Kräften mit einer Pütz vom Käptn und Swen auf dem Bauch nach unten greifend konnten sie ihn wieder aus dem See fischen. Das dürfte der erste Wolf sein, dessen Spiegel eine Taufe im Wannsee erhalten hat.

Der Weg führte uns noch durch deutlich großstädtisch geprägte Gegend. Zwar zumeist ruhig direkt am Wasser entlang, aber immer wieder kam man an lärmige Straßen hinaus. In Spandau dann waren wir mittendrin – vor allem weil wir ein Fahrradgeschäft suchten, mussten wir weg vom Radweg und mittendrin in den Großstadtverkehr.

Das nächste Ziel war dann ein Badestopp an der Bürgerablage Spandau – so heißt der Platz, echt. Das hatte uns Oliver schon letztes Jahr gezeigt, da waren wir aber nur im Biergarten. Dieses Jahr nutzten wir den schönen Platz für ein Bad.

Immer wieder tolle Badestellen an der Havel mit schön Sandstrand.

Wir kamen wieder ins Brandenburgische. Die Einsamkeit und die grüne Natur umfingen uns wieder mehr und mehr. Wunderschöne kilometerlange Waldwege, gut asphaltiert – man heißt uns Radler sehr willkommen hier. In Oranienburg sprangen wir wie letztes Jahr an der schönen Badestelle in den Lehnitzsee. Abendbrot gab es auch gleich auf der Terrasse der „Marina“.

Schwarze Wolken hatten schon eine ganze Weile mit Niederschlag gedroht, auf den letzten 20 km nach Liebenwalde war es dann so weit. Wieder mal Regen. Allerdings dieses Mal wirklich harmlos, nach 10 Minuten war er durch – die Regenjacken waren nicht mal komplett nass geworden.

Am Zielort Liebenwalde. Die Kirche ist von Schinkel!
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