Und wieder ein Ende der Reise

La-Chaux-de-Fonds – Muttenz – Freiburg – Bodman – Tüfingen – Friedrichshafen, im wesentlichen motorisiert

La-Chaux-de-Fonds entließ uns mit prächtigem Sonnenschein. Rückreise war angesagt. Also rollten wir zunächst aus dieser luftigen Jurahöhe hinab zum Rhein. Und der Jura gab landschaftlich noch einmal alles, um diese letzte Etappe zur schönen Landpartie über grüne Hügel mit friedlich grasenden Kühen zu machen.

Durch das Tal der Birs kamen wir Basel immer näher. Die Strecke hatten wir beim Hinweg ja auch genommen, dort war es aber schon dunkel gewesen. Und tatsächlich, auch das ein spektakulär schönes Tal mit senkrechten Felswänden neben der Straße und ansehnlichen Orten.

In Muttenz besuchten wir die Erbauer unserer wunderbaren Liegeräder, Wolf&Wolf. Ich habe ein kleines Problem am Rahmen, was zu reparieren ist. Der Besuch hatte allerdings noch weitergehende Konsequenzen…

Wir nutzten die schönen Nachmittagsstunden dann für einen kleinen Abstecher per Rad nach Kaiseraugst. Dort hat es dicke römische Mauern, die von einer bedeutenden Siedlung zeugen. Wir gönnten uns allerdings wenig Besichtigungsprogramm, da wir feststellten, dass unsere Fahrradschlösser nicht mitgekommen waren. Naja, es waren auch wenig Ehrfurcht verströmende lärmende Schulklassen dort unterwegs, sodass wir bald wieder den Rückweg antraten.

Das Amphitheater von Augusta Raurica.

In den späten Naachmittagsstunden reihten wir uns dann in das heftige Basler Verkehrsgewühl ein. Nun gut, dieses Mal waren wir selbst auch der Stau, aber die Intensität des automobilen Wahnsinns lässt einen schon nachdenken.

Ein letztes Zwischenziel war dann Freiburg. Hier wurden wir herzlich empfangen und opulent bekocht. Der Wagen stand am Tiergehege Mundenhof nicht weit von der Wohnung meiner Tante. Dort weckte uns anderntags auch das Krähen eines dort ansässigen Hahns, ansonsten war der Platz für Großstadtverhältnisse sehr schön ruhig.

Ein angenehmer Platz zum Übernachten am Mundenhof. Bitte die Parkgebühren entrichten, kommt den Tieren zugute.

Die letzte Etappe führte uns also über den Schwarzwald. Den wir komplett überquerten bis wir den äußersten Zipfel des Bodensees erreicht hatten. In Bodman ist ein sehr schönes Strandbad und der See war temperaturmäßig gerade noch so angenehm – vermutlich ein letzter Badeplausch diesen Sommer.

Eine ganz ungewohnte See-Perspektive am westlichen Zipfel des Überlinger Sees.

Wir schaukelten weiter über Landstraßen Richtung Osten. Eine Umleitung ließ uns in Richtung Salem geraten. Wie zufällig kamen wir am Andreashof in Tüfingen vorbei. Ein schöner letzter Abstecher, hier gibt es einen Hofladen mit Café, und rund um das Hofgelände sind schöne Sitzplätze im reich blühenden Garten vorhanden.

Eine Entdeckung, die uns sicher noch öfter sehen wird: der Andreashof in Tüfingen.

Und letztlich kamen wir dann doch zuhause an. Wieder ging eine wunderbare Reise zu Ende.

Werbung

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s