Plötzlich wieder Sommer

Annenheim – Feldkirchen – Ossiach 51 km

Das Wetter hatte komplett den Schalter umgelegt und plötzlich war wieder Sommer. Schon zum Frühstück wurden wir kräftig besonnt und dachten schon gar nicht mehr an die Wollsocken, die noch gar nicht wirklich weg geräumt waren.

Heute wollten wir um den Ossiachersee radeln mit einem kleinen Annex am Ende, der uns nach Feldkirchen führen sollte. Eine gemütliche Runde mit wenig Höhengewinn, da immer im Tal. Was in Kärnten generell immer gut möglich ist, weil hier viele Seen über Flusstäler verbunden sind. So hat auch der wenig alpenaffine Radler viele Möglichkeiten, ohne zu viel rackern zu müssen, unmotorisiert herum zu kommen.

An der Nordseite des Sees begannen wir unsere Runde. Einige schöne Villen stehen am Seeufer herum, das kennt man ja aus der Heimat. Und ohne darüber gewusst zu haben, kamen wir an dem wohl weltberühmten Domenig Steinhaus vorbei. Was im ersten Moment wie ein gelandetes Raumschiff aussah, aber ein sehr interessanter Bau ist, fast eher wie eine riesige Betonskulptur wirkt. Schon die Skulptur im Innenhof wirkt auf den ersten Blick wie ein Haufen Schutt und Bauschrott – auf den zweiten Blick merkt man, dass das Absicht war!

Das „Domenig Steinhaus“. Offensichtlich eine Architektur-Ikone.

Wir rollten so dahin, immer auf eigener Radroute, das haben die Kärntner gut organisiert. Am Straßenbelag wäre oft noch Verbesserungspotential. Wir wurden oft ganz schön durchgerüttelt.

Aber auch die Landwirtschaft scheint der Kunst zugeneigt zu sein. Wir rasteten auf einem Bänkchen bei einem Bauernhof, der sich als rundherum lustig bemalt herausstellte. Mal schnupperte die Katze an der Milchkanne, glotzten die Kühe aus dem Fenster oder servierte die Kuh auf dem Tablett Milchcocktails.

Haben‘s no an Wunsch?

In Feldkirchen gab es das obligatorische Eis. Wir drehten noch eine Runde durch das eher beschauliche Örtchen, obwohl es sich um die fünftgrößte Stadt in Kärnten handeln soll.

Die Piazza in Feldkirchen.

Dann ging die Reise an der Südseite des Sees weiter. Inzwischen war es geradezu schweißtreibend sommerlich geworden. Wir lechzten nach einem Bad im See. In Ossiach gab es ein Gemeindebad. Mit kulturell angereichertem Blick auf das dortige Stift, ein ehemaliges Kloster wurden trotz der immer noch sehr frischen Wassertemperatur eine kleine Schwimmrunde gedreht. Innerliche Kühlung gab es anbei auf der Terrasse, somit alles perfekt.

Ein sehr schönes Strandbad.

Noch einmal ein Stückchen auf die Nordseite geradelt, dort gab es im „See la vie“ ein Abendessen direkt am See. Ein herrlicher Tag in einer tollen Gegend ging wieder zu Ende.

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